2. Dezember 2014 – 61 Jahre nach der offiziellen Eröffnung – gründet sich die Initiative zur „Stiftung Königsheide“.

Am 02. Dezember 2014 – 61 Jahre, nachdem das größte Kinderheim der DDR in der Königsheide in der Berliner Südostallee eröffnet wurde – hat sich die Gründungsinitiative Stiftung Königsheide  konstituiert. Sieben Gründungsmitglieder haben am Dienstagabend im Traditionslokal „Zenner“ in Berlin-Treptow die Gründungsurkunde unterschrieben, ihre Satzung beschlossen und einen Vorstand gewählt.

In enger Zusammenarbeit mit dem Verein Königsheider Eichhörnchen e. V. – hieraus entwickelte sich auch die Gründungsinitiative – wird künftig gemeinsam mit klarer Aufgaben- und Finanzverteilung für die Ziele der Stiftung gearbeitet. Wesentlicher Bestandteil wird auch die Sicherung des Vereinslebens des Königsheider Eichhörnchen e. V. sein.

Sobald einmal das notwendige Stiftungskapital akquiriert ist, geht die Initiative in eine gleichnamige Stiftung bürgerlichen Rechts über. In einem Stiftungsaufruf wendet sich die Gründungsinitiative Stiftung Königsheide an Förderer und Zustifter für finanzielle Absicherung der Arbeit der zukünftigen Stiftung.

Die Stiftung soll das Andenken der vielen Heimkinder aus über vier Jahrzehnten gelebter Heimgeschichte bis zur Schließung des Heims 1998 bewahren und soziale Projekte begleiten sowie den Aufbau des Dokumentations- und Begegnungszentrums auf dem ehemaligen Heimgelände.

Mit diesem Stiftungsverein verpflichten wir uns, laut unserer Satzung, uns für die uns selbst gesetzten Ziele einzusetzen und somit die Geschichte des Heimes in Erinnerung zu behalten, aktive Jugendarbeit angelehnt an den inhaltlichen Kontext zu leisten und vor allem die inhaltliche und organisatorische Umsetzung und Leitung des Dokumentations- und Begegnungszentrums zu sichern.

Unser Flyer:

Stiftungsflyer_Mai_2016

Mehr über das ehemalige Kinderheim siehe hier: (Bild bitte anklicken)

verein_eichhoernchen